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Die ungarische Ratspräsidentschaft betrachtet es als ihr Ziel, auf EU-Ebene eine Diskussion über Fragen zur Demographie und Familie in Europa anzuregen. Vor dem diesbezüglichen Treffen der Minister wandte sich Miklós Soltész, Staatsminister für Soziales, Familie und Jugend im Ministerium für Nationale Ressourcen, am 17. März in Budapest an zivilgesellschaftliche Organisationen, um auch ihre Meinungen zu diesem Thema einzuholen.

Der Staatsminister traf  sich vor der am 31. März und 1. April stattfindenden informellen Beratung der für Demographie und Familie verantwortlichen Minister mit betroffenen  zivilgesellschaftlichen Organisationen. Die ungarische Ratspräsidentschaft hat die Angelegenheit der Familien und demographische Fragen als wichtiges Ziel bezeichnet, obgleich die Familienpolitik in den nationalen Bereich fällt. „Die Frage der Familienpolitik wurde nie angesprochen, darüber ist auf höchster Ebene nie verhandelt worden“, sagte Miklós Soltész.

 

Die ungarische Ratspräsidentschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die Familie und die demographische Veränderung in das Blickfeld der Entscheidungsträger zu rücken. Laut Miklós Soltész müsse die Frage mit der Migration und dem aktiven Altern, denen auch bisher große Aufmerksamkeit zuteil wurde, als drittes Element auf einer Stufe gehandhabt werden. Obwohl es in einigen Mitgliedsstaaten Beispiele für den Umgang mit den Problemen gebe, sei es trotzdem nicht leicht, einen gemeinsamen Nenner zu finden, sagte der Staatsminister. Laut Meinung von Miklós Soltész ist bereits ein großer Erfolg, dass der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, die Themenwahl begrüßt hat. Dies zeige, dass es wichtig ist, sich auf allen Ebenen mit der Familie zu beschäftigen, führte der Staatsminister aus.

Auf der informellen Beratung der Minister Ende März werden unter anderem die Themen Zukunft der europäischen Familien, Möglichkeiten der Zusammenarbeit in der europäischen Familienpolitik, Rolle der Familienpolitik bei den demographischen Veränderungen, Übernahme der Erfahrungen der Mitgliedsstaaten und die Auswirkungen der Strategie Europa 2020 auf die Familien behandelt. Nach der Diskussion der Fragen verabschiedet das spanisch-belgisch-ungarische Präsidentschaftstrio – ergänzt um Polen, das das Amt der nächsten Ratspräsidentschaft bekleidet – eine gemeinsame Erklärung, da Warschau signalisiert hat, dass es die Familienpolitik auch im kommenden Halbjahr auf der Agenda der Europäischen Union behalten will.

Das Ministerium für Nationale Ressourcen hat die Vertreter der Organisationen auch über ein anderes Ereignis von herausgehobener Bedeutung informiert. In der Zeit vom 28. März bis zum 3. April, können Interessenten auf der thematischen Woche „Europa für die Familien, Familien für Europa“ an wissenschaftlichen und Expertenkonferenzen, an Gesprächsrunden und Festivals rund um die Themenkreise Demographie, Arbeit und Familie sowie Generationen der Zukunft teilnehmen. Als Auftakt der Woche wird am 26. März unter dem Motto „Die Familie genießt Vorrang!“ eine ganz Europa einbeziehende, aus mindestens 80 Schauplätzen bestehende Reihe von Minikonferenzen veranstaltet, als Abschluss wird im Budapester Veranstaltungszentrum „Millenáris“ das Festival „Familienfest mit Europa“ abgehalten.

Quelle: www.eu2011.hu

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