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Viele Länder, zum Beispiel Deutschland, könnten sich etwas abschauen von unserem Arbeitsminister Immanuel Ngatjizeko. Nie habe ich einen besseren Artikel gelesen, da ist Namibia ein gutes Vorbild für unsere Deutschen. Frau Merkel bringt es seit Jahren nicht fertig, für die Leiharbeiter einen Mindestlohn zu fordern. Die müssen in Deutschland für Hungerlöhne arbeiten! Und was heißt hier schon Leiharbeit: Zuerst werden die Leute an die Firmen verkauft und der Preis verhandelt, also ist das moderner Sklavenhandel. Und dann wirst du an eine Firma verliehen. Wie sollen die Leiharbeiter etwas verdienen, wenn da noch zwei andere sind, die auch daran verdienen?

Mein Schwiegersohn R. Hanser aus Deutschland ist hier zu Besuch, er wird den o.g. Artikel mit nach Deutschland nehmen. Viele denken, dass wir hier hinter dem Mond leben, in diesem Fall sind wir hier viel fortschrittlicher als so manch andere Länder. Also große Klasse, was Minister Ngatjizeko vorhat: Wir schaffen in Namibia die Leiharbeit ab, weil wir hier solche Firmen gar nicht brauchen.

M. Wilfinger, Grootfontein

Quelle: Leserbrief - „Leiharbeit erneut im Visier“ (AZ, 4. November 2011)

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