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Nationale Armutskonferenz macht Vorschlag zur Linderung der Wohnungsnot

Köln. Die Nationale Armutskonferenz (nak) schlägt vor, Erben von Wohnungen durch Steuervergünstigungen dazu zu bewegen, an Geringverdiener preiswert zu vermieten.

Der Sprecher der Nationalen Armutskonferenz und Kölner Diözesan-Caritasdirektor, Dr. Frank Johannes Hensel, sagte: „Damit kann dem akuten Mangel an bezahlbarem Wohnraum schneller und effektiver abgeholfen werden, als es durch öffentlichen Wohnungsbau alleine gelingen kann.“  

Die aktuelle Zuwanderung verdeutliche die schon länger bestehende Mangelsituation bei preiswerten Wohnungen, so Hensel weiter. Die wesentlichen Ursachen seien hausgemacht und Ergebnis politischer Fehlentscheidungen und Vernachlässigungen. Hensel: „Die Politik mussendlich begreifen, dass es Menschen gibt, die von keinem Aufschwung profitieren.“ Auch die Tatsache, dass Kinder ein Armutsrisiko darstellten, kennzeichne ein absolutes Versäumnis der Familien- und Sozialgesetzgebung, so Hensel.

Schnelles Handeln diene den vielen armen Menschen in unserem Land und dem sozialen Frieden, so die Nationale Armutskonferenz. Damit würde ein Zeichen gesetzt, dass der Staat neben den hinzukommenden Flüchtlingen auch die Menschen, die schon länger in prekären Verhältnissen leben, in den Blick nimmt.

 

Pressekontakt:
Markus Harmann
c/o Diözesan-Caritasverband
für das Erzbistum Köln
Georgstraße 7, 50676 Köln
Telefon 0221 2010-284
Telefax 0221 2010-130
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www.nationalearmutskonferenz.de