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PRESSEMITTEILUNG

„ ….. und ohne Wohnung ist alles nichts!“

Bundestagung der Wohnungslosenhilfe beginnt in Berlin

Berlin, 15.11.2017. Heute beginnt die dreitägige Bundestagung der BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W), des Dachverbandes der Wohnungslosenhilfe in Deutschland, in Berlin. Knapp 900 Teilnehmende und Mitwirkende aus Sozialarbeit, Verbänden, Kommunen, Wohnungswirtschaft, Wissenschaft und Betroffenenorganisationen diskutieren die drängenden Fragen und Probleme, mit denen sich die Hilfen im Wohnungsnotfall in fast allen Regionen des Landes auseinandersetzten müssen.

Angesichts von 860.000 Menschen, die im Jahr 2016 in Deutschland ohne Wohnung sind, darunter über 50.000 Menschen, die ohne jede Unterkunft auf der Straße leben, ist das Thema der Versorgung wohnungsloser Menschen mit einer eigenen Wohnung zentral.

  • Welche Aufgaben und Verantwortung tragen Bund, Länder und Kommunen?
  • Welche effektiven Instrumente zur Wohnraumversorgung lassen sich einsetzen?
  • Welche Rahmenbedingungen werden benötigt?

Dies sind einige der Leitfragen, die auch im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion stehen, die unter Beteiligung von Stephan von Dassel, Bezirksbürgermeister des Bezirks Mitte von Berlin, Martin Lenz, Bürgermeister, Karlsruhe, Florian Pronold, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt und Bau, Sebastian Scheel, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin, und Thomas Specht, Geschäftsführer, BAG Wohnungslosenhilfe, stattfindet.

„Wir fordern einen Wohnungsgipfel und einen Nationalen Aktionsplan zur Überwindung der Wohnungsnot. Angesichts der dramatisch hohen Zahl von Wohnungslosen muss die Lebenslage verarmter und wohnungsloser Menschen endlich auch von der Bundespolitik zur Kenntnis genommen werden. Sofort-Maßnahmen gegen den weiteren Anstieg der Wohnungslosigkeit gehören in einen Koalitionsvertrag“, erklärte Karin Kühn, Vorsitzende der BAG W zur Beginn der Tagung.

Bis kommenden Freitag stehen weitere wichtige Themen im Fokus, dazu gehören u.a.: die rechtskonforme und menschenwürdige Unterbringung wohnungsloser Menschen, die absoluten Armutslagen von EU-Zuwanderern und die Auswirkungen des verschärften Leistungsrechts für Unionsbürgerinnen und –bürger.

Die psychische und physische Gesundheit wohnungsloser Menschen, bedarfsgerechte Hilfen für junge, ebenso wie die ältere wohnungslose Menschen, Hilfen für Frauen in einer Wohnungsnotfallsituation, aber auch die Begleitung sterbender wohnungsloser Menschen werden neben weiteren Fragestellungen in zahlreichen Foren bearbeitet.

Die Bundestagung ist die zentrale Tagung der BAG Wohnungslosenhilfe.

Pressekontakt:

Werena Rosenke, stellvertretende GF, Leitung Presse / ÖA, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!