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Die Inflation in Deutschland verharrt wegen der weiterhin hohen Energiepreise auf ihrem Jahreshoch. Anders als zunächst ermittelt seien die Verbraucherpreise im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Ursprünglich hatten die Statistiker eine Jahresteuerung von 2,3 Prozent erwartet.

Die Inflationsrate wurde auf Jahressicht im August einmal mehr maßgeblich vom Preisanstieg um 9,9 Prozent bei Energie bestimmt. Vor allem Mineralölprodukte wie leichtes Heizöl (+ 22,1 Prozent) und Kraftstoff (+ 11,1 Prozent) verteuerten sich binnen Jahresfrist deutlich. Ohne Berücksichtigung von Energie hätte die jährliche Inflationsrate einen ganzen Prozentpunkt niedriger bei 1,4 Prozent gelegen. Nennenswert war im August der Preisanstieg für Bekleidung. Aufgrund des allmählichen Übergangs von der Sommer- auf die Herbst-/Winterkollektion mussten die Verbraucher durchschnittlich 2,2 % mehr zahlen.

Lebensmittel verteuern sich überdurchschnittlich

Über dem Durchschnitt steigen die Verbraucherpreise weiterhin bei Nahrungsmitteln: Die Statistiker ermittelten im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 2,5 Prozent. Erheblich zogen die Preise für Margarine (+ 15,7 Prozent) und Butter (+ 10,0 Prozent) an sowie für Molkereiprodukte wie Sahne (+ 12,9 Prozent) oder frische Vollmilch (+ 7,1 Prozent). Auch für Kaffee (+ 21,8 Prozent) mussten die Verbraucher deutlich tiefer in die Taschen greifen als im August 2010. Hingegen stiegen die Nettokaltmieten, für die die Haushalte gut ein Fünftel ihres Gesamtbudgets ausgeben, nur moderat um 1,2 Prozent. Unter den Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist vor allem Flüge (+ 15,0 Prozent).

Günstiger als im August 2010 waren laut Statistischem Bundesamt vor allem Zitronen, Computerprogramme, Mobiltelefone und einige Gemüsearten. Auch die Beiträge zur Kraftfahrzeugversicherung gingen um 5,5 % zurück. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2011 blieben die Preise im August insgesamt stabil.

(Quelle: tagesschau.de)

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